Anästhesie

 

 

Die Sedierungen werden durch spezialisierte Fachkräfte – Anästhesisten/-innen – durchgeführt.

 

Was macht die Praxis aus?

 

Bei Ihnen ist eine Endoskopie (Magen und/oder Darmspiegelung) geplant. Eine kurze Sedierung mit einer Schlafspritze sorgt für ideale und sichere Bedingungen für den untersuchenden Arzt und ermöglicht Ihnen einen angenehmen und schonenden Schlafzustand. So nehmen Sie eventuell mögliche schmerzhafte

Prozeduren der Untersuchung nicht wahr. Für die Sedierung verwenden wir PROPOFOL, ein sehr kurzwirksames Hypnotikum,

das über eine Hand- oder Armvene verabreicht wird.

 

Was ist PROPOFOL? Wie wirkt es?

 

PROPOFOL ist ein extrem kurzwirksames Hypnotikum, das Sie innerhalb von Sekunden angenehm einschlafen lässt. Das Mittel ist so gut steuerbar, dass der Schlafzustand nur für die Dauer der Untersuchung anhält. Schon nach einer kurzen Erholungsphase sind Sie wieder wach und voll aufnahmefähig.

 

Wie läuft die Narkose ab?

 

Vor der Untersuchung findet ein narkoseärztliches Aufklärungsgespräch statt, in dem wir uns über Ihren Gesundheitszustand informieren. Hier werden Sie eingehend über Vor- und Nachteile der Sedierung aufgeklärt.

 

Während der Untersuchung werden Ihre Herz-/Kreislauffunktionen kontinuierlich von uns überwacht. So können auch sehr seltene schwere Zwischenfälle (wie z.B. allergische Reaktionen oder Kreislaufversagen) sofort erkannt und behandelt werden.Nach der Untersuchung wachen Sie im Aufwachraum in einer Einzelkabine auf. Hier kümmert sich ständig eine erfahrene Helferin um Sie. Sie sind sehr schnell wieder wach und aufnahmefähig. Nebenwirkungen der Sedierung – wie z.B. Übelkeit – kommen so gut wie gar nicht vor.

 

Häufig gestellte Fragen: Ist die Schlafspritze eine Vollnarkose?

 

Nein. PROPOFOL versetzt Sie nur in einen tiefen Schlafzustand, bei erhaltener Spontanatmung. Eine Beatmung – wie bei der Vollnarkose – ist normalerweise nicht notwendig.

 

Nach Operationen ist mir immer so schlecht: Wie ist das bei der Schlafspritze?

 

PROPOFOL hat u.a. auch die Eigenschaft, einer Übelkeit entgegenzuwirken. Diese unangenehme Nebenwirkung ist also praktisch ausgeschlossen bei der Schlafspritze.

 

Ich habe gerade erst eine Operation hinter mir/ich werde nächste Woche operiert: Ist das schädlich für meinen Körper, wenn ich jetzt noch zusätzlich die Schlafspritze bekomme? Sterben dabei Gehirnzellen ab?

 

PROPOFOL ist – so wie wir es verabreichen – derart kurz wirksam, dass eine Anreicherung im Körper ausgeschlossen ist. Das gilt auch bei vorgeschädigter Niere und/oder Leber (das Mittel ist auch für transplantierte/immunsupprimierte Patienten sehr gut verträglich). Eine Abnahme von Gehirnzellen tritt nicht auf.

 

Bekomme ich wirklich nichts mit von der Untersuchung?

 

Nein. PROPOFOL versetzt Sie in einen so tiefen Schlafzustand, dass Sie nichts von den Untersuchungen mitbekommen und wirklich erst aufwachen, wenn sie abgeschlossen sind.

 

Wie schnell bin ich wieder fit nach der Untersuchung?

 

Mit Ende der Untersuchung sind Sie gleich wieder wach und aufnahmefähig. Bitte bringen Sie jedoch etwas Zeit mit: Sie sollten ca. 20-30 min liegen bleiben, ehe Sie aufstehen und das Abschlussgespräch mit dem Untersucher haben.

 

Darf ich mit dem Auto nach Hause fahren?

 

Nein. Sie dürfen am Untersuchungstag nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen (bitte auch kein Fahrrad fahren!) sowie keine Maschinen bedienen. Bitte auch keine Heimwerkertätigkeiten zuhause ausführen.

 

Kann ich die Untersuchung auch ohne Schlafspritze machen lassen?

 

Ja, das ist möglich – aber die Untersuchungen sind umso schonender, je entspannter Sie sind. Auch ist die Untersuchung beim entspannten Patienten für den Arzt oft einfacher durchführbar und besser zu beurteilen. Wenn Sie allerdings seit Jahren Endoskopien ohne Schlafspritze vornehmen lassen, besteht keine Notwendigkeit, das zu ändern. Sie als Patient entscheiden.

 

    089 515557-0

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